Amerika Haus Berlin


Amerika-Häuser, die Kulturinstitute der USA in mehreren deutschen Städten, waren Bestandteil des Reeducation-Programms und sollten über Kultur und Lebensweise in den USA informieren.

In Berlin entstand bereits 1946 eine erste Amerika-Bibliothek in der Kleiststraße, die 1949 an den Nollendorfplatz nun unter der offiziellen Bezeichnung „US Information Center“ bzw. „Amerika-Haus“ umzog.
Da dieser Standort schon bald nicht mehr den Ansprüchen genügte, bewilligte die amerikanische Regierung ca. 800.000 DM für einen Neubau.
Berlin stellte im Gegenzug das verkehrsgünstig gelegene Grundstück an der Hardenbergstraße zur Verfügung und war als künftiger Eigentümer des Gebäudes für den Bau selbst verantwortlich.



Die Kubusfassade zeigt die stilisierte US-amerikanische Flagge und verweist damit geschickt auf die Bestimmung des Gebäudes als Kulturinstitut Amerika Haus.